LJO Dortmund klein 

 

Dirigent: Sebastian Tewinkel

Solisten: Aisha Tümmler (Sopran), André Krutojs (Bariton)

Programm:

Gioachino Rossini                        Ouverture zu Wilhelm Tell

(1792 – 1868)

Guiseppe Verdi                             aus "La Traviata":

(1813 – 1901)                                 Arie der Violetta aus dem 1. Akt

                        Szene Violetta und Giorgio Germont aus dem 2. Akt

-

Antonin Dvorak                            Symphonie Nr. 7 d-moll

(1841 – 1904)

 

In das Landesjugendorchester NRW werden Jugendliche aufgenommen, wenn sie erste Preisträger im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ sind oder ein Probespiel vor einer professionellen Jury bestanden haben. Das LJO NRW bietet den besten Musikerinnen und Musikern im Alter vom 14 bis 24 Jahren die Möglichkeit, große sinfonische Werke in professioneller Qualität einzustudieren. Begeisternde Spielfreude gepaart mit hohem technischen Niveau und künstlerischen Anspruch zeichnen die Konzerte dieses Auswahlorchesters aus. Für viele der ca. 100 Mitwirkenden ist das Landesjugendorchester NRW eine wichtige Vorbereitung auf das Musikstudium und wirkt sich prägend auf ihren weiteren Lebensweg aus.

Dieses hohe Niveau führt zu Konzerteinladungen im In- und Ausland sowie zu einer Förderung durch WDR3, der das Orchester regelmäßig zu CD-Produktionen in den Sendesaal nach Köln einlädt.

 

Der aus Unna in Westfalen stammende Sebastian Tewinkel studierte zunächst Schulmusik mit dem Hauptfach Violine an der Musikhochschule in Hannover. Anschließend schloss er ein Künstlerisches Aufbaustudium im Fach Dirigieren an der Stuttgarter Musikhochschule mit Auszeichnung ab. Von 2002 bis 2013 wirkte Sebastian Tewinkel als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim. 2009/2010 übernahm er in gleicher Funktion die Kammerphilharmonie Graubünden in Chur. Seit dem Wintersemester 2010/11 ist er außerdem Professor für Orchesterleitung an der Musikhochschule Trossingen.2012 erhielt Sebastian Tewinkel den Echo-Klassik für die Sony/BR-Produktion von Cellokonzerten von Dvorak und Saint-Saens mit Maximilian Hornung und den Bamberger Symphonikern.

Die Sopranistin Aïsha Tümmler erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von vierzehn Jahren. Ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Pick-Hieronimi schloss sie mit Auszeichnung ab. Bereits während ihres Studiums debütierte sie als Miss Wordsworth (Britten „Albert Herring“) am Theater Aachen. Als Konzertsolistin trat sie u.a. in der Kölner Philharmonie, der Düsseldorfer Tonhalle und der Essener Philharmonie auf. In der Spielzeit 2011/12 war sie an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben. Seit 2012 ist die junge Sopranistin an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie sich auch in Meisterkursen fortbildete und ihr Repertoire erweiterte.

Der talentierte Bariton Andrejs Krutojs wurde in Riga geboren.

Er studierte an der Hochschule für Musik Estland bei Professor Mati Palm (Bachelor of Music) sowie an der Musikhochschule Trossingen bei Professor Andreas Reibenspies (Master).

Andrejs Krutojs gab sein Operndebut im Alter von 22 Jahren an der Staatsoper Estland. Seitdem ist er international erfolgreich und präsentiert sein umfangreiches Liedrepertoire in Lettland, Estland, Finnland, Deutschland und Italien.

Andrejs Krutojs

 

 

KT Quer HKS15K

 

 
 

Kinderorchester NRW

Leitung Kinderorchester: Andreas Fellner

Leitung Orientalisches Ensemble: Ahmet Bektas


 Familienkonzert
 
 
KIO NRW 2017 bearb. 2

Mittagsland: Musik zwischen Morgen- und Abendland

Ein interkulturelles Musikprojekt

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart                          Ouvertüre zum Singspiel "Die Entführung aus dem Serail"

(1756 - 1791)

Giuseppe Verdi                                             Two Dances from „Aida“(Edited by Douglas Stroud)

(1813 - 1901)                                                  1. Sacred Dance of the Priestesse

                                                                        2. Dance of the Young Moorish Slaves

Carl Nielsen                                                   Aus der "Aladdin-Suite"

(1865 - 1931)                                                          No.1: Oriental Festive March

                                                                        No. 5: The Market Place in Isfahan

Albert William Ketèlbey                                In A Persian Market

(1875 - 1959)

 

Orientalisches Ensemble: Werke aus dem arabischen Raum, interpretiert durch ein 8-köpfiges Ensemble, werden zwischen den großen Werken zur Aufführung gebracht.

Musik ist die Sprache der Welt und schlägt eine Brücke zwischen Menschen. Das Projekt ‚Mittagsland‘ soll den Austausch und die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen mit und durch Musik fördern. Europäische Komponisten sinfonischer Musik der letzten Jahrhunderte haben immer wieder versucht, türkisch-arabische Melodien, Tonfolgen und Klänge in ihre Musik aufzunehmen. Entweder sollten damit „arabische Szenen“ z.B. in Opern koloriert werden oder Klang und Melodik waren für die Komponisten so faszinierend, dass sie aufgenommen und in ihre Kompositionen integriert wurden. Mit originaler Musik aus dem nahöstlichen Kulturraum hat dies oft nichts zu tun. Ebenso hat auch die westliche Musik Einfluss auf die Traditionen und Neuschöpfungen der türkischen und arabischen Musik gehabt und hat sie noch immer. Das Kinderorchester NRW will in diesem Projekt Differenz und Symbiose ergründen, erfahren und neu beleuchten:

Ein junges sinfonisches Orchester begegnet einem jungen türkisch-arabischen Ensemble. Man entdeckt die eigenen Wurzeln, die „falschen“ Symbiosen und schafft gemeinsam etwas Neues. Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung, das voneinander Lernen und das gemeinsame Musizieren.

Das Kinderorchester studiert Werke westlicher Komponisten aus verschiedenen Epochen ein, die von orientalischer Musik beeinflusst sind. Das Ensemble studiert traditionelle Stücke der Volksmusik des Kulturraumes ein, aber auch Stücke, die unter westlichem Einfluss entstanden sind. Bei einem Stück spielen einzelne Mitglieder des KIO auf ihren Instrumenten mit. Ein neukomponiertes Werk verbindet beide Ensembles. Im Wechselspiel und gemeinsam sollen die musikalischen Stile zusammengeführt aber auch überkreuzt werden, so dass eine neue Klangsprache entsteht.

Die Teilnehmer der landesweiten Initiative Kinderorchester NRW sind zwischen neun und vierzehn Jahren alt. Die jungen Musikerinnen und Musiker begeistern mit hoher Qualität und großer Spielfreude. In großer sinfonischer Besetzung, bis zu 80 Mitgliedern, werden zwei Programme im Jahr einstudiert und anschließend in ganz NRW aufgeführt. Die gemeinsame Begeisterung für klassische Musik verbindet schon die Kleinsten und lässt sie zu einem großen Orchester zusammenwachsen.

Der Dirigent Andreas Fellner wurde1981 in Wien geboren und erhielt schon als Kind eine vielseitige, musikalische Ausbildung. Er nahm Klavier-, Kontrabass und Schlagzeugunterricht und sang in verschiedenen Chören. Sein erstes Studium schloss Andreas Fellner in der Schlagzeugklasse von Peter Sadlo am Mozarteum Salzburg ab. In dieser Zeit spielte er in renommierten Orchestern als Pauker und entwickelte großes Interesse fürs Dirigieren. Nach dem anschließenden Dirigierstudium bei Georg Mark in Wien ging Andreas Fellner als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Anhaltische Theater Dessau, danach folgten Engagements als Kapellmeister am Theater Krefeld Mönchengladbach und als Chefdirigent der Landeskapelle Eisenach. Für seine Arbeit am Theater Krefeld Mönchengladbach wurde Andreas Fellner mit dem Joachim-Fontheim-Preis ausgezeichnet. Andreas Fellner war Dirigierstipendiat des Gustav Mahler Jugendorchesters und assistierte Marc Albrecht an der Bayerischen Staatsoper München und Simone Young an der Wiener Staatsoper. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig mit folgenden Orchestern: Beethovenorchester Bonn, WDR-Sinfonieorchester Köln, Gürzenich-Orchester Köln, Düsseldorfer Symphoniker und Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Dieses Familien-Konzert findet im Rahmen der Veranstaltung ‚Der Mühlenberg erklingt‘ in Kooperation mit den Römerthermen Museum für Badekultur, der Pfarrkirche St. Peter und der Seepark Zülpich gGmbH Open-Air im Park am Wallgraben statt.

 

 

 

Enver Yalçin Özdiker                                    Erinnerungen

(*1981)                                                                                         (komponiert für das Kinderorchester NRW und orientalisches Ensemble)

 

 

KT Quer HKS15K

 

 

 

14 JuMu 2015 klein

 

 

„Jugend musiziert“ - der große musikalische Jugendwettbewerb - motiviert Jahr für Jahr über 20.000 junge Musikerinnen und Musiker zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist eine Bühne für viele, die als Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Neben dem musikalischen Wettbewerb geht es bei “Jugend musiziert“ um die Begegnung musikbegeisterter Jugendlicher und um die Bewältigung einer besonderen künstlerischen Herausforderung. Die konzentrierte Arbeit mit dem Musikinstrument oder der Singstimme, die Auseinandersetzung mit Werken verschiedener Musikepochen oder das gemeinsame Erlebnis beim Musizieren im Ensemble bereichern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und fördern ihre Entwicklung.

"Jugend musiziert" hat in nunmehr 53 Jahren wesentliche Impulse für das Musikleben in Deutschland gegeben. Der Wettbewerb hat künstlerische Maßstäbe gesetzt und auch für weniger gebräuchliche Instrumente, für weniger bekannte Werke und neue Stilrichtungen eine Plattform geschaffen. Die jährlich wechselnden Instrumental- und Vokal-Kategorien liefern wichtige Literaturtipps und geben Anregungen und Ziele für die Arbeit im Unterricht. “Jugend musiziert“ wird von Musikschulen und allgemein bildenden Schulen, von privaten Musikerziehern und Hochschullehrern sowie von vielen musikpädagogischen Verbänden und Interessengemeinschaften gefördert und unterstützt. Der Deutsche Musikrat, die öffentlichen Musikschulen und musikpädagogische Organisationen sichern die organisatorische Durchführung; Bund, Länder und Gemeinden sowie die Sparkassen-Finanzgruppe und zahlreiche weitere private und öffentliche Unterstützer stellen die notwendigen Mittel zur Verfügung.

"Jugend musiziert" ist offen für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, junge Berufstätige und Studierende, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. "Jugend musiziert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Wettbewerb gliedert sich in drei Phasen: Aus mehr als 140 Regionalwettbewerben gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 16 Landeswettbewerbe in Deutschland und der 3 Landeswettbewerbe der Deutschen Schulen im Ausland (Mittelmeer-West, Mittelmeer Ost sowie Nord- und Westeuropa) hervor. Die ersten Landespreisträgerinnen und Landespreisträger werden zum Bundeswettbewerb entsandt, der 2016 in Kassel stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Urkunden und Preise vergeben. Die besten Leistungen im Bundeswettbewerb zeichnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus. Stiftungen, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen vergeben darüber hinaus zahlreiche Sonderpreise und Stipendien.

Die „Besonderen Besetzungen“ bei Jugend musiziert sind seit vielen Jahren Ziel der Förderung durch die Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. In dieser Wertungskategorie treten Ensembles mit 2 bis 13 Spielern an – in spannendsten Besetzungen und mit faszinierender Musikliteratur in den Bereichen der Alten Musik, der Klassik und Romantik sowie der Neuen Musik. Das Konzert in der Remise wird von den aktuellen Bundespreisträgern des Jahres 2016 bestritten, die beim Bundeswettbewerb Pfingsten einen ersten Preis errungen haben werden und den Sonderpreis der Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur zugesprochen bekommen. Man kann fast sicher sein, die jungen Ausnahmetalente wird man in einigen Jahren auf großen Podien hören können. 2018 liegt der stilistische Fokus der Besonderen Besetzungen auf dem Bereich der Alten Musik mit Werken aus Renaissance und Barock.

 

Programm

In der letzten Saison konnte ja nur ein Teil der Stiftungs-Preisträger das Konzert mitgestalten. Mit Jonathan Debus (Trompete) und Julius Schepansky (Akkordeon) wird nun die Präsentation der Preisträger von 2017 abgeschlossen; von beiden kann seit dem letzten Jahr eine eindrucksvolle Steigerung ihres künstlerischen Niveaus verzeichnet werden – seien Sie daher gespannt auf dieses Duo:

Julius Schepansky (1998) begann im Alter von 7 Jahren mit dem Akkordeonspiel, war Jungstudent an der Jugendakademie Münster und studiert nun an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Mie Miki. Er ist Preisträger und Sonderpreisträger diverser nationaler als auch internationaler Wettbewerbe, spielte u.a. in Europa und Asien und interessiert besonders für die Neue Musik.

Jonathan Debus (1998) war auch Jungstudent der Jugendakademie Münster und studiert seit dem Wintersemester 2017 Trompete an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf. Neben seinen Erfolgen bei diversen Wettbewerben spielte er mit verschiedenen Orchestern in Europa und den USA.

Beide präsentieren von Manuel de Falla (1876-1946) das Werk „Siete canciones populares españolas“ (Bearbeitungen von 7 spanischen Voksliedern) mit der nachstehenden Satzfolge: 1. El paño moruno, 2. Seguidilla murciana, 3. Asturiana, 4. Jota, 5. Nana, 6. Canción, 7. Polo.

Da für die weiteren Beiträge dieses Konzertprogramms die aktuellen Besetzungen für 2018 und die Werke erst nach Pfingsten mit Abschluss des Bundeswettbewerbes feststehen werden, kann das Konzertprogramm auch erst unmittelbar im Anschluss zusammengestellt werden. Somit werden Sie, liebe Konzertbesucher, erneut ein „Überraschungskonzert“ erleben, das sicher wieder viele freudige Eindrücke mit den jungen Menschen und der frischen Art ihres Musizierens vermitteln wird – sozusagen lebendiges kulturelles Erbe oder: „ein Spiel mit (dem) Feuer“!

(Moderation: Matthias Pannes)

 

 

KT Quer HKS15K

 

 

 

Open-Air

 

Künstlerische Leitung und Dirigenten

Stefan Pfeifer-Galilea und Gabriel Perez

 

Eigenkompositionen und Arrangements des künstlerischen Leitungsteams des JJO NRW sowie Auftragskompositionen namhafter Jazz-Arrangeure aus NR

JJO NRW 02 Foto Kurt Rade

 

„Mal laut, mal leise, innovativ, der Tradition verpflichtet“

40 Jahre JugendJazzOrchester NRW

 

Das JugendJazzOrchester NRW feierte 2015 sein 40-jähriges Bestehen. 1975 als erstes Ensemble seiner Art in der Bundesrepublik Deutschland mit Unterstützung des damaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau gegründet, hat es sich zu einer Big Band mit Vorbildcharakter für viele weitere LandesJugend­JazzOrchester entwickelt.

Das JJO NRW hat sich insbesondere durch ausgefallene und innovative Projekte einen Namen gemacht. Dazu gehört vor allem die Zusammenarbeit mit Künstlern und Ensembles anderer Musikgenres sowie mit klassischen Orchestern. Die Bereitschaft und die Kompetenz, mit der das Auswahlensemble stilübergreifend agiert, führen zu zahlreichen interessanten Kombinationen, die neugierig machen, manchmal auch provozieren. Hinzu kommen regelmäßig Einladungen an namhafte Solisten aus dem Bereich des Jazz ebenso wie aus den Sparten Pop und Chanson.

Ein Dutzend Tonträgerproduktionen belegen die vielfältigen Aktivitäten und die Präsenz in der Szene.

Als Kulturbotschafter für NRW in Sachen Jazz führten bislang 37 Konzertreisen des Orchesters rund um den Globus. Das Ensemble sieht es nach wie vor als besondere Herausforderung, Jazz aus Nordrhein-Westfalen auch in jenen Ländern zu präsentieren, in denen diese Musik noch eine Ausnahme darstellt. Konzertreisen dieser Art schweißen die Band zusammen, vermitteln den Jugendlichen Eindrücke und Begegnungen, die sie für ihren weiteren Lebensweg entscheidend prägen.

2010 erhielt die Band, wie schon 2006, beim Bundeswettbewerb für Auswahlorchester einen 1. Preis, 2013 wurde ihr der WDR-Jazzpreis in der Kategorie „NRW-Jazznachwuchs“ zugesprochen.

Den WDR-Jazzpreis 2016 in der Kategorie „Komposition“ hat der künstlerische Leiter des JJO Stefan Pfeifer-Galilea gewonnen. Im Jahre 2008 hat auch Gabriel Perez diesen Preis gewonnen.

Als Kulturbotschafter für NRW in Sachen Jazz führten bislang 37 Konzertreisen des Orchesters rund um den Globus. 2016 reiste das Auswahlensemble nach Argentinien und Paraguay und kooperierte dort mit Orchestern der Gastländer. Auf Einladung der Deutschen Botschaft absolvierte die Band 2017 Auftritte auf Zypern.

 

 

KT Quer HKS15K

 

 
 

Markus Stockhausen

QUADRIVIUM

Markus Stockhausen, Trompete und Flügelhorn

Jörg Brinkmann, Cello

Angelo Comisso, Piano

Christian Thomé, Drums

Zeitgenössischer, kreativer Jazz auf internationalem Niveau

P1060517 f Quadrivium Group Foto TJ Krebs

 

Kompositionen, die aber alle weitreichende Improvisationen enthalten

Far Into The Stars                               M. Stockhausen

Our Father                                          M. Stockhausen

Kult                                                      M. Stockhausen/J. Brinkmann

Encoeur                                              M. Stockhausen

Mondtraum                                         M. Stockhausen

Warmlicht                                            M. Stockhausen

Freigeist                                               Quadrivium

Better World                                       M. Stockhausen

Belfor                                                  M. Stockhausen

Choral am Ende der Reise                 J. Brinkmann / M. Stockhausen

Schnee von heute                              Quadrivium

There is always hope                         M. Stockhausen

Hasmin                                               Angelo Comisso

 

Markus Stockhausen, geboren 1957, Trompeter und Komponist, der in Erftstadt lebt, ist bekannt als vielseitiger Grenzgänger. 25 Jahre lang konzertierte er mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, der viele Werke für ihn schrieb. Er gilt als einer der besten Trompeter weltweit, konzertierte international und komponierte u.a. für die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die London Sinfonietta, das Metropole Orkest, die Hamburger Symphoniker und für das Norddeutsche Philharmonische Akkordeonorchester.

Im Schnittfeld von Jazz, Klassik, Neuer Musik und elektronischen Experimenten forscht er unablässig nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Seit 2004 trat er im Trio „Lichtblick“ mit dem Pianisten Angelo Comisso und dem Perkussionisten Christian Thomé auf. QUADRIVIUM baut auf die Erfahrungen des Trios auf und integriert seit 2015 den Klangreichtum des Cellovirtuosen Jörg Brinkmann, der die perfekte Ergänzung der Gruppe ist. In den Stücken von Stockhausen, Comisso und Brinkmann, einer Synthese zwischen dem aktuellen Jazz und der europäischen Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe, eine klangliche Weite, aber auch eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen.

Im Jahr 2017 bekam Markus Stockhausen die „Silberne Stimmgabel“ des Landesmusikrates NRW verliehen, sowie den renommierten JTI Jazz Award. Im Jahr 2005 wurde er ausgezeichnet mit dem WDR Jazz-Preis als bester Improvisator. Er gibt viele Seminare zum Thema „Intuitive Music and More“, und seit etwa zehn Jahren zum Thema „Singen und Stille“. Sein Interesse gilt der “Transformation durch Klang”.

Über 80 CD-Veröffentlichungen dokumentieren das Schaffen von Markus Stockhausen. 2016 erschien die neue Duo CD Alba von Florian Weber und Markus Stockhausen bei ECM. Im August 2017 erschien „Far into the Stars“, die neue CD von QUADRIVIUM bei OKeh/Sony, die in der Fachpresse hervorragende Kritiken bekam.

 

 

pressefoto markus stockhausen 13

 

 

KT Quer HKS15K

 

LogoHP Invert

In der außergewöhnlichen Atmosphäre der Remise von Burg Langendorf kann man Musikgenuss ganz neu erleben. Bequeme Sitzreihen mit über 300 Plätzen werden flankiert von historischen, noch genutzten Kutschen, interessanten Ölgemälden und einer Sammlung von Feuerwehrhelmen aus vielen Ländern.

Weitere Impressionen

Burg 150x150BurgHerbst 150x150Gewoelbe2 150x150Luft 150x150Portal 150x150Rueckriem 150x150Sitzreihen 150x150