Open-Air

 

Leitung: Gabriel Perez, Stefan Pfeiffer-Galilea

"Majority" ("Volljährigkeit")

Das JugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen (JJO NRW) feierte 2015 sein 40-jähriges Bestehen. 1975 als erstes Ensemble seiner Art in der Bundesrepublik Deutschland mit Unterstützung des damaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau gegründet, hat es sich zu einer Big Band mit Vorbildcharakter für viele weitere Landesjugendjazzorchester entwickelt. 

Das JJO NRW hat sich insbesondere durch ausgefallene und innovative Projekte einen Namen gemacht. Dazu gehört vor allem die Zusammenarbeit mit Künstlern und Ensembles anderer Musikgenres sowie mit klassischen Orchestern. Die Bereitschaft und die Kompetenz, mit denen das Auswahlensemble stilübergreifend agiert, führen zu zahlreichen interessanten Kombinationen, die neugierig machen, manchmal auch provozieren. Hinzu kommen regelmäßig Einladungen an namhafte Solisten aus dem Bereich des Jazz ebenso wie aus den Sparten Pop und Chanson. 

Als Kulturbotschafter für NRW in Sachen Jazz führten bislang 41 Konzertreisen des Orchesters rund um den Globus. 2010 erhielt die Band, wie schon 2006, beim Bundeswettbewerb für Auswahl-Orchester einen 1. Preis, 2013 wurde ihr der WDR-Jazzpreis in der Kategorie „NRW-Jazznachwuchs“ zugesprochen.

Auf „Burg Langendorf“ wird das JJO NRW u.a. Titel seiner 14. Tonträgerproduktion „Majority“ („Volljährigkeit“) präsentieren. Der Titel wurde bewusst im Hinblick auf die derzeitige, recht junge Besetzung gewählt. 

Das Leitungsteam dieses vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Auswahlensembles verdeutlicht mit „Majority“, dass seine Aufgaben sich nicht nur auf die musikalische Unterweisung besonders begabter Jugendlicher beschränken, sondern vielmehr auch eine umfassende Betreuung Heranwachsender in einer wichtigen Phase ihres Lebens umfasst.

“Wow! What a great sounding band and a varied and interesting program of music. Big congrats to the JJO NRW for producing a great recording. The ensemble playing and soloing are all excellent. I was particularly impressed with how the band handles standards and then turns around and does something contemporary, as in the Glasper piece, and then makes another turn and plays the heck out of the tongue in cheek number titled Banda 8. Throw in some Piazzolla and Billy Joel, and you have here a clever and stylistically broad compilation of music. I thoroughly enjoyed listening to the complete program. Bravo to the composers and arrangers who wrote with style and variety”.

Bob Mintzer, 

Grammy Award Winner

Chief Conductor of the WDR Big Band 

 

 

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